Shaw-Fen erzählt...

 



Wir waren zuerst - aber trotzdem hat Hollywood uns nichts dafür gezahlt... ;-)

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A
ls Kind habe ich immer sehr gerne am Fernseher Sportsendungen verfolgt.Zu meinen Lieblingssportarten zählten Gymnastik und Tischtennis.Mein Vater hat dabei einen großen Einfluß gehabt.Jedesmal wenn wir gemeinsam diese Sportarten bei den Olympischen Spielen im Fernsehen sahen,erklärte mein Vater mir wie gut Nadia Comaneci und Li Ning waren.Außerdem erzählte er mir auch ein bisschen über Rumänien und die Sowjetunion,die beiden damals in der Frauengymnastik dominierenden Länder.Ich war sehr erstaunt und träumte davon,eines Tages Menschen aus diesen Ländern kennenzulernen.
S
päter habe ich dann 6 Jahre lang als Passenger Services Agent am Flughafen Singapore gearbeitet,einer Tocherfirma von Singapore Airlines.Es war ein sehr interessanter Job,ich habe viele Menschen aus zahlreichen Ländern und mit verschiedenen Mentalitäten kennengelernt.Die deutschen Touristen faszinierten mich-besonders die deutsche Sprache.Manchmal konnte ich der Versuchung einfach nicht wiederstehen,Ihren Unterhaltungen zuzuhören.Ich konnte zwar kein Wort verstehen,aber jedesmal fand ich, dass diese Sprache sehr schön klingt,wenn auch nicht so melodisch und sanft wie Französisch.
J
e öfter ich Deutsch hörte desto neugieriger wurde ich und wünschte mir ich würde verstehen worüber sie sprechen. Irgendwann habe ich dann einen Deutsch-Kurs im Goethe-Institut in Singapore gebucht.Nach 1 ½ Jahren Kurs war ich sehr gut in deutscher Grammatik,konnte aber kaum Deutsch sprechen...Da wurde mir klar, dass ich die Sprache wohl nur in Deutschland wirklich lernen können würde. Deshalb beschloss ich für 6-12 Monate nach Deutschland zu gehen, um dort vor Ort Deutsch zu lernen.
I
m März 1998 fing ich an im Internet nach einer Sprachschule in Deutschland zu suchen.Da sich die Suche als nicht ganz so einfach gestaltete,begann ich dann einfach Brieffreunden zu suchen um zumindest schon mal auf diesem Weg mein Deutsch etwas zu verbessern.Auf einer dieser PenPal-Seiten fand ich dann eines Tages auch Joe's Email-Adresse.Ich fand interessant was er dort über sich geschrieben hatte-er liest viel, schreibt gerne Briefe und Emails und reist gerne.Und...er ist Deutscher! Mhmmm...Vielleicht kann er mir helfen...?Ich habe ihm sofort eine Mail geschrieben und gefragt ob er Interesse hat eine Brieffreundin in diesem Teil der Welt zu haben. Bingo, er schrieb zurück und sagte "Ja"...Zu diesem Zeitpunkt habe ich ihm noch nichts von meinen Plänen bez. des Sprachkurses in Deutschland gesagt,sondern nur über mein Interesse an der deutschen Sprache geschrieben.Wir begannen uns zu schreiben,zuerst alle paar Tage und innerhalb kürzester Zeit täglich-über Gott und die Welt, über Bücher, Filme, Musik, Reisen-über einfach Alles... Ausser der Sprachschule-und natürlich nur in Englisch...
I
ch muss sagen, dass es eigentlich schon von der zweiten Email an gefunkt hat...Es war anfangs schwer zu glauben wie ähnlich wir über die meisten Dinge dachten...Über unsere Vorlieben,über Familie,Freunde,über die Welt und Politik.Manchmal war ich besorgt und fragte mich ob es wirklich nur Zufall und Übereinstimmung ist oder ob er nur mir zuliebe immer einer Meinung mit mir ist...Zwei Monate später hatten wir uns tatsächlich im Cyberspace verliebt. Dann haben wir Photos ausgetauscht und weiter Emails geschrieben.
6
Monate später bin ich nach Deutschland gekommen,für einen kurzen Urlaub,zusammen mit meiner Zimmerkollegin Kim.Wir sollten uns nun zum ersten Mal im richtigen Leben treffen...Unsere Maschine ist früh am Morgen in Frankfurt gelandet,und im Warteraum stand da plötzlich ein Mann mit einem dicken schwarzen Bart und zwei Rosen in der Hand. Es war Joe...Es war ein komisches Gefühl ihn zum erstenmal zu sehen...Ich habe ihm einen Kuss gegeben.
I
m selben Jahr ist er dann über Weihnachten und Silvester nach Singapore gekommen.Wir sind in der Neujahrsnacht mit dem Zug von Singapore in meine Heimatstadt Kuala Lipis gefahren.Joe hat meine Mutter am Neujahrstag 1999 kennengelernt.Es war eine angespannte Situation da meine Mutter ihn eigentlich gar nicht sehen und kennenlernen wollte.Aber Gott sei Dank hat meine Mutter dann doch kein grosses Drama daraus gemacht und ihn ganz einfach wie einen Gast behandelt-und das Treffen war in Ordnung. Meine Geschwister und ich dachten danach sie könnte Joe vielleicht doch mögen.
N
ach diesem Urlaub haben wir beide unser normales Leben fortgesetzt,uns dabei weiter täglich Emails schreibend. Nach einigen ernsthaften Überlegungen und Diskussionen per Email habe ich Joe dann doch über meinen Plan bezüglich der Sprachschule erzählt.Er war sofort einverstanden und hat mich von Anfang an unterstützt. Damit war die Entscheidung gefallen-ich habe meinen Job gekündigt und bin Ende Oktober 1999 nach Deutschland gekommen und habe einen Intensiv-Sprachkurs bei INLINGUA in Essen begonnen.Wir haben unser zweites gemeinsames Weihnachtsfest verbracht,diesmal in Deutschland.Es war dann in der Silvesternacht als wir beschlossen zu heiraten.Ich habe am nächsten Tag meine Mutter angerufen und um ihren Segen gebeten.Sie hat ihn uns dann gegeben...Sie blieb dabei äußerlich cool wie immer,aber ich wusste,sie war glücklich,auch wenn sie es nicht zugegeben hätte...

Wir haben dann am 20. April 2000 standesamtlich hier in Gelsenkirchen geheiratet,und am 6. Mai 2000 fand bei strahlendem Sonnenschein die kirchliche Trauung in der Methodistischen Kirche ebenfalls hier in Gelsenkirchen statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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